Leipziger Buchmesse

Leipzischhh – wo ist das eigentlich? Ich fahr zur Buchmesse so viel ist schon mal klar. Für Autoren ist das der Place to be. Ich werde mir meinen Schäferhut aufsetzen – einen Rucksack voller Bücher einpacken. Auf gar keinen Fall vorher duschen und zwei Nächte lang in einem Schafstall übernachten.Wegen der Street Credibility Sheep Credibilty (Danke Frank!) oder wie das mal hieß. Vielleicht leihe ich mir vorher auch noch ein zwei Schafe und besorg denen was hübsches zum Anziehen? Strapse warren ja mal der Knaller bei Schafen. Gene Wilder mit SchafVielleicht versuch ich es aber auch mit Latex oder Leder. Dann brauche ich natürlich noch ne Stretch-Limo und so kahlrasierte Security-Türsteher-Freaks, die mir die Türen aufhalten und vorher den Roten Teppich saugen. Ein bißchen Exzentrik bleibt mir ja immer noch – auch wenn ich in den letzten Jahren eher durch ein Durchschnittsfamilienvateräußeres brilliere. Doch für mein Buch tu ich ja bekanntlich alles.

Also Checkliste für die Buchmesse:

- Wo ist Leipzisch?
- Wie kommt man da hin?
- Wo kriege ich geile Schafe her?
- Wer sponsort mir eine Stretchlimo?

Buch Messe Leipzig mit SCHAFE ZÄHLEN!

Achtung Fototmontage

Danke an gillyberlin und southgeist

http://www.sapo-media.de/100kino/filme/1970_bild/72wasiesex.jpgGene Wilder und Schaf
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Andis DesignSwerkstatt… – Teil 1

Foto von nutbird aus Flickr

tolles foto von nutbird aus fickr unter cc license

PROLOG: Irgendwann mach ich auch in so ´ner alten Tankstelle eine DesignSreparaturwerkstatt auf. Die Leute können dann mit dem Auto bis vor mein Büro fahren, geben mir ihre URL und das PWD und sagen, was sie für ein Problem haben und wieviel sie ausgeben wollen. Ich schreibe mir dann so ein paar Sachen auf ´nen Blogg, schnack möglichst einsilbig über das Wetter “…shietwedda…” und den Tatort “SCHARLOODDE gestern war wieda mal Humfug…”, murmel dann noch was vor mich her, erkläre dass ich sie später anruf und geh dann erst mal in die Werkstatt und check die Site. Dann chatte ich stundenlang, drücke hundertmal auf stumbleupon, hol ein altes Pitchdesign aus meinem Archiv, kleb´ das Logo vom Kunden druf “… hat meine Tochter im Kunstunterricht gemacht…” und ruf gegen 16:43 bei denen an… ” xxxx,- Euronen … kannste abholen heute abend… für xxx,- Euronen kriegste noch n viral und twitterfacebook mashup oben druf…”

Nebenbei mach ich ein paar Logos, schreibe ein paar Konzepte als Ghostwriter und verkaufe exklusiv Biohonig von meinem alten Mathelehrer aus der Heide. Wenn mal einer schnell ein 3d Modell braucht – kann er mich immer anrufen… die alten Kontakte halt und immer quick n dirty.

Abends mach ich die Werkstatt zu, trinke an der Eckkneipe ein Designerbier, geh dann Joggen und am Wochenende Angeln ohne Köder. Für meine Kinder designe ich Tapeten, Fußballtrikots und Schneemänner. Einmal im Jahr gewinne ich den ersten Preis beim Eisskulpturenkettensägenwettbewerb in Dänemark… natürlich nackt.

Abends dürfen bei mir hinten in der Werkstatt Bands umsonst proben. Ich helfe denen auch bei der Promotion oder organisiere einen guten Fotografen und Friseur. Ratschläge gibts gratis “… hört Euch mal ne alte Pearl Jam an…” oder da wird auch mal gratis ein Bus ausgeliehen für ne kleine Tournee ins Wendland “… wenn sie in Platenlasse tanzen, wißt ihr, dass ihr gut seit…”. Oh halt – ich habe ja gar keine Bus nur ´nen alten Volvo mit Apple-Aufkleber, nachgerüstetem Hybridmotor und Solarzellen auf dem Dach.

Natürlich trage ich den ganzen Tag einen schwarzen Rolli und ein altes Cordsakko. Mein Brillengestell wird an einer Seite von Leukoplast zusammengehalten und wegen der Kunden habe ich vorne am Tresen auch MAC Hardware stehen und überall Apple-Aufkleber. Das ist aber nur damit die Doofies auch auch auf den Hof fahren. Meine Designs mache ich auf ´nem uralten, dicken DELL und verklopp´ nebenbei noch vom Praktikanten, den ich liebevoll ausbeute und jeden Morgen aufs neue versuche aufzulockern “…. Moin Digga! Was geht steil in der Schanze?” “… Schanze? Man Alder, wo lebst Du denn?….” zusammengeschraubte Media-Center-PCs… eine Satzkatastrophe mittendrin kann man sich erlauben.

Für Filmarbeiten stelle ich die rustikalen Räume regelmäßig zur Verfügung, was mir auch schon eine permanente Nebenrolle in einer Indiependent Krimiserie eingebracht hat. Man sieht mich einmal im Monat als Profiler Arkmann neben Kommissar Rexgold durchs Bild laufen. Ich sage dann am Tatort neben der Leiche Sachen wie: “… nach seinen Blogeinträgen zu urteilen, war das Opfer exterm schwachsinnig…” oder “…. sein Avatar läßt Rückschlüsse auf eine graduelle Farbenblindheit und eine Rechts-Links Schwäche ziehen….” und flirte regelmäßig mit der jungen Assistentin des Ermittlers… “… so hübsch und immer noch nicht bei der Modepolizei…?”

Einmal im Jahr gibt es dann bei mir “Usabilty-Check-Wochen”. Volles Programm – echtes Hardcore! Für nur xxx,- Euronen einmal der komplette Website-Check ohne Blatt vor dem Mund: “… Grauenhaft! … Unbedienbar… Werberwixe! Bitte hier klicken! NEIN! NEIN! NEIN!  “… Da kotzen die CEO´s,  macht der ITler Harakiri und gebeutelte Designer scheren sich eine Glatze, aber die Warteliste ist auf 5 Jahre voll. Ich beschäftige 2 Anwälte in Vollzeit zum Korrekturlesen meiner “Powerpoints of Death” vor denen die Branche zittert und mit denen ich die Börsenkurse der verbleibenden Bluechips beeinflusse. Programmierer hassen mich, User bestellen mein gebrauchtes Feinripp, dass ich in einem japanischen Online-Auktionhaus versteiger. Dort gibt es auch eine Puppe nach meinem Abbild – plus Praktikant. Abends giesse ich mir öfters heisses Wasser über meine Bauchflusen und häkel daraus Schutzhüllen für IPODS. Gehen weg wie warme Semmeln und zahlen den Strom!

Einmal im Monat organisiere ich ehrenamtlich eine anonyme Designerselbsthilfegruppe an einem geheimen Ort. Zum Aufwärmen und Warmwerden darf jedes neues Mitglied einen Lieblingsansprechpartner bei seinem Lieblingskunden, dessen Privatadresse und Autokennzeichen nennen. Es werden dann bei Bedarf nächtliche Exkursionen mit der Gruppe organisiert. Wer noch keinen eigenen Baseballschläger hat, darf sich einen leihen… Am Ende des Jahres gibt es eine öffentliche Verbrennung von Photoshopebenen, ein Kundenlogozertrümmern im angrenzenden Schießstand des Panzerbatallions Fuchsblut und bei rechtzeitiger Anmeldung ein Freistellwettbewerb mit Lasso und ohne… (Hinter diesem öffentlichen Zufluchtsort für ausgebrannte Designerleichen verbirgt sich allerdings dann noch eine ultraunorthodoxe, seit Jahrzehnten existierende Geheimorganisation, die es sich zum Ziel gesetzt, hat die Gesellschaft von schlechtem Design und unbedienbaren Interfaces zu befreien. Dazu woanders mehr… ) Für das Frühjahr wird auch noch ein Kurs “Voodoo am Telefon”  konzipiert. Gastdozent Bula Oblegi aus Haiti ist zur Zeit leider nicht erreichbar.

Wir arbeiten daran…

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Zune – das bessere Itunes!

Jo, jetzt mal einen ganz dicken Applaus an die Design-Unit von Microsoft. Ich bin schlichtweg begeistert von diesem Stück Software.

Merke auf – wie so oft ist weniger mehr. Aus dem Hause Microsoft und eigentlich wohl für die Besitzer eines ZUNE-Players gedacht. (So was habe ich nicht – und brauche ich auch nicht – ich höre meine Musik nicht mobil und wenn dann reicht mir voll und ganz mein LG-Phone.)

Diese Software ist mein Itunes Killer! Auf Notebook und Couch-Media-Center habe ich nun endlich Itunes verbannen können. Denn mal ganz ehrlich: alternierende Tabellen und diese seltsame, nicht mehr in Griff zu bekommen Monstrum von Interface gingen mir allmählich mächtig auf die Nase. “Wieviel Spalten braucht der Mensch für Musik eigentlich?” Der Coverflow hatte seinen Reiz längst verloren, und nachdem ich irgendwann wirklich nicht mehr verstand nach welchen Regeln Itunes meine mühseelig importierte Musik organsierte und in Ordner verteilte, hatte ich die Schnauze mächtig voll. Die Suche nach Alternativen ging über Songbird und über den Klassiker der Klassiker – Winamp. Winamp war mal die Mutter aller Player – aber pfui DEUBEL. Interface nenne ich eigentlich etwas anderes! Das ging ja gar nicht! Auch bei aller Begeisterung für die Featuritis in dem Tool- das sah aus wie 1996 und das ist ja nun immerhin 14 Jahre her!

Nixda – ich bin gerade voll auf zufrieden mit meinem ZUNE 4.0. Er klinkt sich in WIN 7 perfekt rein – greift parallel wie das MEDIA CENTER und MEDIA PLAYER auf die gleichen  Bibliotheken zu und hat den SMART DJ drin.

SMART DJ ist das Pendant zu GENIUS bei Itunes und dem “PlaySimiliar” in Winamp und mehr braucht der Papa auch gar nicht. WENIGER ist nämlich auch das MEHR was ich beim ZUNE so genieße. War der Itunes Browser mit seinen Spalten und Sortiermöglichkeiten ja nun mal eine richtig großartige Idee – in der man sich dann allerdings auch sehr grossartig verlaufen konnte, besticht die Ansicht der Music-Collection in ZUNE durch beeindruckende Reduktion.

Bei ZUNE: In der Artist-Ansicht links die Bands, in der Mitte die Cover und rechts die Songs. ZACK! FERTIG! Nie habe ich mir das eigentlich anders gewünscht.

Dazu ist das Ganze verdammt chicque und es kommt ohne jeglichen FullsizeScreenScreensaverBlubber daher. Lediglich ganz unten am Rande des Screens wabert in einem grandiosen Understatement permanent ein kleines Häufchen Equalizer mit, das man überhaupt nicht konfigurieren und verstellen oder wechseln kann. Find ich toll! Hat eine eigene Sprache!
Wie im MCE dominiert die SEGOE UI aka Frutiger, die mit Windows Vista in die Welt gesetzt wurde, das Interface. Macht dabei aber genau das was eine gute Type auf einem hauptsächlich fernbedienten Screen machen sollte: sie setzt ab, setzt Marken, ist gut lesbar und klickbar und bringt einen eigenen frischen und auch zeitlosen Look auf den Screen. Ich habe nie verstanden warum man Itunes nicht auf meinem 1920*1200 Display auch mit vergrößerter Typo darstellen konnte?!

Ja, und zum Widget verkleinert ist das ganze dann auch noch sehr smart und groovy. Und sicher wird es demnächst auch Tests über den SMART DJ im Vergleich zum GENIUS etc. geben. Ich kann mich nicht beklagen über die Playlists, die dort ausgespuckt werden und finde so wieder langverschollene Perlen in den Tiefen meiner Musiksammlung wieder. Das die Kiste Medieninformationen und Cover aus dem Netz saugt, dass man fehlende Tags und Pipapo easy editieren kann, dass es 5 SmartPlaylist und eine Quickpin Funktion hat findet ihr schnell heraus. Ich habe das alles noch nicht genutzt – denn ich wollte erst mal “weniger ist mehr” und nicht mehr diesen EXCEL-Look von itunes.

I LOVE IT! 5 Sterne und Thumbs Up! Und langsam werde ich zum WIN 7-Evangelist, wie es scheint ;-)

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O3D API – Google Code

O3D API – Google Code.

MOUTH WIDE OPEN!

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Alchemy | An open drawing project

aBSOLUTER hAMMER … ein Riesenspaß mit dieser Software zu arbeiten. Unbedingt testen!

Alchemy | An open drawing project.

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