Ich habe ein neues Hobby: Adressen sammeln. Adressen von Buchhändlern und Buchläden. Das mache ich neben der normalen Arbeit. Google auf – irgendwas sinnvolles suchen – Kinder – Buch – Kinderbuch – Köln – Hamburg – Berlin – Lüneburg etc. Ich gehe im Kopf alle meine alten Lebensstandorte durch, denke an die Buchläden, die ich gerne selbst besuche und früher besucht habe und mache dann das was ich niemand hauptberuflich wünschen möchte: Klick auf Impressum … Copy Anschrift und Adresse … Suche nach E-mail wenn nötig… und paste dann alles in eine kleine OpenOffice Datenbank. (Völlig dilletantisch von mir selbst zusammengestochert.) Dabei bin ich schon froh, dass mich als online eigentlich nur die E-Mail-Adresse interessiert und der evtl. vermerkte Name eines Ansprechpartners.
37 Adressen habe ich schon! 37 Buchhändler, die ich quasi aus meiner Erinnerung gefischt habe und noch ein paar mehr. Jede Website schaue ich mir an. Stöber in den Angeboten und versuche für mein Anschreiben einen kleinen charmanten Bezug herzustellen “…als Hamburger…” “…in meiner Zeit im Prenzlauer Berg…” “…als gebürtiger Lüneburger, ein Ort, den man ja auch oft mit Schafen in Verbindung bringt…” “…in meiner Zeit in Köln saß ich gerne bei Ihnen im Cafe…” und so weiter, denn klar – bei mir gibt es keine Serienbriefe und keinen Standardtext.
Ca. 29 963 Adressen habe ich noch vor mir, sehe ich gerade…
Das Verzeichnis gibt es auch als Buch und CD-Rom. Ist aber nicht gerade ein Schnäppchen und in beiden Medienformaten so unnütz wie ein Hammer beim Schafscheren. Für die Zunft der Buchhändler mit Websites – die anderen kriege ich ja nicht zu sehen – sei allerdings mal am Rande angemerkt: pflegt Eure Websites! Was ich zum Teil sehe ist nicht immer das was man unter einer guten Außenpräsentation versteht. Da könnte der eine oder andere professionelle Hilfe gebrauchen.
Nebenbei freue ich mich riesig über immer neue Feedbacks zu meinem Buch. Das Kinder heute nicht mehr unbedingt zu Papier und Buntstiften greifen, sondern auch schon mit Digitalkameras und Bildprogrammen zaubern, beweist mir hier eine Zusendung eines jungen Lesers aus Jena. Paul, 8 Jahre, schrieb dazu: “Bei uns in der Nachbarschaft stehen auch ganz viele Schafe und ich habe sie versucht zu zählen.”
Danke Paul! Das ist ganz toll gemacht.
Eben habe ich noch TweetSuite installiert, verstehe aber echt gesagt nicht wie oder warum es nicht funktioniert. Jetzt wächst zusammen was zusammen gehört, denn Igelpi twittert wie ich aus gut unterrichteten Kreisen aus der Internetbranche weiß. Sucht, findet und followed ihm!



