`91 – `93 ~ UNI-Mensa panierte Löcher am Freitag

Studium der Wirtschafts– und Sozialwissenschaften an der Universität Lüneburg

Die Lüneburger Uni war gerade aus der Fachhochschule entstanden und Sozialökonomie klang eigentlich ganz reizvoll und passend.

Aus familiären Gründen blieb ich in meiner Heimatstadt und widmete mich der doppelten Buchführung, ausgeglichenen Konten, Mathe I & II, Statistik I & II und Wipo, wo Professoren Seite für Seite aus ihren Büchern vorlasen, deren lieblose Diagramme mit Geodreieck und Schreibmaschinentext produziert waren! In der Mensa wurde man nicht vergiftet, aber auf einmal war die Schlange sehr sehr lang, als der gelockerte NC halb Hamburg in die Salzstadt lockte. Freitags gab es Calamari und dazu ein Kilo Knoblauchsoße.

Grunge kam auf einmal in die Welt und ich fuhr Taxi, arbeitete für eine Disco und wohnte mit 2 Musikern zusammen, die zusammen so knapp an die 40 Saiteninstrumente im Haushalt aufbewahrten. Mein erstes Modem wählte meinen 486er in das Rechenzentrum der Uni ein und sorgte für wenig Anrufe und hohe Rechnungen… ;-)